Raus aus der Opferrolle - Selbstverantwortungsaufbau in der ST OA
- Beginn:
- 19.06.2026
- Ende:
- 19.06.2026
- Kurs-Nr.:
- 159 OR OA
- Preis:
- 250,00 EUR pro Platz
- Ort:
- ONLINE AKADEMIE
- Gruppe:
- Approbierte Psychotherapeuten / Ärzte / oder Kollegen im fortgeschrittenen Stadium der Ausbildung.
- Referent*in:
- Dipl.- Psych. Julia Hinrichs
- Fortbildungspunkte:
- 10
- UE:
- 8 UE
- Für die Warteliste registrieren
- Freie Plätze:
- 0
- Referent*in:
- Frau Dipl.- Psych. Julia Hinrichs
| Datum | Beginn | Ende | Dauer | Raum |
|---|---|---|---|---|
| 19.06.2026 | 09:00 | 16:30 |
Beschreibung
Raus aus der Opferrolle - Selbstverantwortungsaufbau in der ST
Zielgruppe:
Approbierte Psychologen und Ärzte bzw. Kollegen im fortgeschrittenen Stadium der Ausbildung. Auch KollegInnen ohne Approbation, mit einer psychologischen, pädagogischen oder sozialarbeiterischen Grundausbildung und therapeutischen Grundkenntnissen, sind willkommen. Eine ISST-Zertifizierung ist jedoch nur für approbierte KollegInnen möglich. Kollegen mit anderen Grundausbildungen können ggf. an den Kursen für SchemaBeratung /-Coaching/-Fokaltherapie teilnehmen. Diese Veranstaltung wird von der Hessischen Landesärztekammer mit 15 Punkten zertifiziert.
Inhalte:
Raus aus der Opferrolle: Ein „Hands-On“-Workshop zur Behandlung von Patient*innen, die schwer in die Selbstverantwortung kommen. In der schematherapeutischen Praxis stoßen wir oft auf Patienten, die ein Selbstkonzept ausbilden mussten, in dem sie sich chronisch als nicht-gesehen und zu-kurz-gekommen wahrnehmen und sich hilflos und traurig, oder ängstlich fühlen. Das Bedürfnis nach externer Versorgung (durch Andere, zB die Therapeutenperson) in Form von Gesehen-Werden, Trost, Zuspruch, Hilfe etc. ist nachvollziehbarerweise groß und zuweilen unersättlich. Bei Nichterfüllung dieser Wünsche durch die Umwelt wird oft mehr Hilflosigkeit, aber auch Wut, Trotz etc ausgelöst. Die Arbeit mit diesem Patient*innentyp wird oft durch die resultierenden Bewältigungsversuche erschwert, in denen die Patient*innen nicht in die Selbstverantwortung kommen. In diesem Workshop arbeiten wir mit Fallbeispielen, anhand derer in Kleingruppen Modusmodelle und Behandlungskonzepte erstellt werden. Geeignete Interventionen (zB zur Versorgung der Kindmodi, zum Aufbau von Selbstverantwortung im GE-Modus, empathische Konfrontation von Bewältigungsmodi etc) werden gemeinsam erarbeitet und eingeübt. Das Ziel stellt es dar, dass die Teilnehmenden konkrete Anschauungsbeispiele zur Behandlung dieses spezifischen Klientels mit nach Hause nehmen können. Grundkenntnisse des ST-Modells sowie der Basistechniken werden vorausgesetzt.
Literaturempfehlung:
Simpson, S. G., & Navot, L. (2023). Differentiating authentic versus pseudo vulnerability in therapeutic practice. Frontiers in Psychiatry, 14, Article 1200981. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2023.1200981
Frank-Noyon, E. (2024). Unterwerfungsmodus und Internalisiererinnen. In: Stromberg, C. (Hrsg.). Praxisbuch Schematherapie. Stuttgart: Kohlhammer. S. 95-111.
Ablauf:
Ein paar Tage vor dem Kurs erhalten Sie die Zugangsdaten und das Handout zum Kurs per E-Mail. Der Kurs umfasst je 8 UE.
Kurszeiten:
Der Kurs beginnt um 9:00 Uhr und endet um 16:30 Uhr. Es wird kleiner Pausen und eine Mittagspause geben. Diese richten sich nach dem Verlauf des Kurses.
Kursort
ONLINE AKADEMIE/ Dieser Kurs wird NUR Online angeboten
Institut für Schematherapie Frankfurt
